Kantonaler Fischereiverband Kanton Glarus

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Aktualisierung: 06.09.2017
 

Obersee bei Näfels

Fast lächerlich liest sich dieser Berichte über den Obersee in Näfels, wenn man im Internet einen schönen Bergsee im Kanton Glarus sucht! Klein-Kanada am Obersee im Glarnerland. Ein märchenhafter Bergsee in den Voralpen mit dem Namen "Obersee" bietet viel British-Columbia-Feeling für die ganze Familie, denn der Spazierweg um den See ist mit dem Kinderwagen begehbar. Beliebt ist der Bergsee ausserdem bei Fischern. Der Glarner Obersee liegt in der Nähe von Näfels im Oberseetal auf einer Höhe von 983 Metern über Meer. Der Obersee wird vom Sulzbach gespiesen, ein Abfluss ist nicht sichtbar.

Zitat:
Wären diese Zeilen um 1970 bis 1980 geschrieben worden, müsste ich diese bestätigen. Ein kleiner Bergsee mit klarem, sauberem und blauem Wasser. Im Herbst gegen anfangs September sank der Wasserspiegel, bis schlussendlich der ganze See nur noch in zwei verbleibenden grossen Löcher vorne am Auslauf übrig blieb. Der Rest war trocken, so dass die schon damals vorkommenden Wasserpflanzen, abstarben. Zu dieser Zeit war der Obersee auch ein Fischerparadies mit kapitalen See- und Bachforellen (siehe Foto). Dieser märchenhafte Bergsee wurde eindeutig wegen der Nutzniessung für die Stromerzeugung zerstört. Die Aufschüttung eines Dammes, fast rund um den See, um mehr Wasser zu speichern, hat diesen um das ökologische Gleichgewicht gebracht. Der See wird im Herbst nicht mehr trocken und so können sich die Wasserpflanzen über das ganze Jahr ideal vermehren. Dazu braucht es keine Studien und wissenschaftliche Berichte wie immer wieder zu lesen ist, es braucht normaler Menschenverstand um dieses grosse Problem zu lösen. Der Seewasserstand muss im Herbst wie früher, auf einen Tiefstand in die besagten Löcher gebracht werden. Auch wenn dadurch weniger Strom produziert werden kann, ist sie für die Sanierung des Obersees die billigste Lösung!

Martin Landolt sagt es richtig und will den Obersee leeren. Der See sei ein Schandfleck für die Gemeinde Glarus Nord, deshalb müsse man jetzt etwas unternehmen. Martin Landolt stinkt’s. Und zwar wortwörtlich: «Ich ärgere mich jährlich über den Zustand des Obersee, er ist vom Aushängeschild zum Schandfleck des Oberseetals geworden.» Landolt stört sich an den Algen, der Verschlammung, dem wenigen Wasser: «Es sieht nicht nur hässlich aus, sondern stinkt auch.»

Darum finde ich es fast schade, wenn mit Artikel im Internet über einen „märchenhafter Bergsee in den Voralpen mit dem Namen "Obersee" bietet viel British-Columbia-Feeling für die ganze Familie“ Werbung gemacht wird. Es grenzt fast an Betrug, wenn Familien auf solche Werbung hereinfallen und jeder Gast der dieser Meinung ist, sollte Schadenersatzklage machen können!
Ruedi Hösli, Ehrenpräsident KFVG

 
Fischerparadies Glarnerland, Obersee ob Näfels
Jede Kläranlage sieht besser aus! Der Obersee, einst in den 70er Jahren ein Pracht-Gewässer mit stattlichen Forellen, ist heute eine stinkende Kloake mit einem Algen-Teppich belegt! Für das Berghotel Obersee und den Glarner Tourismus sicher keine gute Werbung.
Fotos: Bruno Denzler
Forellenfänge am Obersee in den 70 und 80 Jahren!
Fangstatistiken Kanton Glarus
Alle Fänge vom Glarnerland und Fischeinsätze von 1959 bis heute!
Neu Fangbericht von 2016
Das Museum ist wider offen an jedem letzten Sonntag im März, April, Mai, August, September und Oktober.Weitere Infos auf der Museumsseite!
Fisch des Jahres 2017: Bachneunauge
Einen Schönheitswettbewerb könnte das Bachneunauge nicht gewinnen, aber man sieht es ja auch nur selten. Der Fischerei-Verband hat das unscheinbare Tier zum Fisch des Jahres 2017 ernannt, um auf die bedrohten Lebensräume der Fische aufmerksam zu machen.
 
Die saubere Glarnerlinth im Fischerparadies!
Kraftwerkbau an der Linth, beide sollten 2015 Strom liefern, aber:
Kraftwerk Doppelpower verliert weiter an Power. Der Bau des Kraftwerks Doppelpower zwischen Schwanden und Mitlödi verzögert sich weiter. Der Durchstich war im November 2016 vorgesehen, die Inbetriebnahme des Kraftwerks im Frühling 2017. Ursprünglich war die Inbetriebnahme für 2015 geplant.
Wehrkraftwerk Holenstein ist auch nicht auf Kurs! Das neue Wehrkraftwerk Holenstein sollte ab Frühjahr 2016 Strom für rund 380 Haushalte in der Gemeinde Glarus produzieren. Parallel dazu wird auch das bestehende alte Kraftwerk Holenstein rundum erneuert, sodass im Endausbau sogar Strom für 700 Haushalte roduziert werden kann.Bei beiden ist aber der Wurm drinn. Es wird munter weiter gebudelt! Liebe Fischer, wenn wir Glück haben, können wir vielleicht im Jahr 2018 wieder einmal im August und September bei klarem Wasser in der Linth fischen!
 
 
 
 
 
Schwarzmeergrundeln gefährden die heimische Fischwelt - Helfen Sie mit die Verbreitung zu stoppen!
Seit 2011 bevölkern zwei invasive Grundelarten aus dem Schwarzmeerraum den Rhein bei Basel: die
Kesslergrundel und die Schwarzmundgrundel. Beide Arten konkurrenzieren mit heimischen bodenlebenden Arten um Lebensraum und Nahrung. Als Laichräuber stellen sie eine grosse Gefahr für sensible Fischarten wie die Äsche oder die Forelle dar und gefährden die Wiederansiedlung des atlantischen Lachses.
 
 
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